Auszug aus

Der 10-minütige Film ist ein Auszug aus einer Langzeitbeobachtung mit über 60 Stunden Filmmaterial von zwei Personen, die Ende 2019 und Anfang 2020 aus ihren Wohnungen in Berlin Wedding geräumt worden sind.

Die Aussage “jede Kündigung ist eine Zwangsräumung“ des Protagonisten Daniel Z. steht am Anfang des Filmes. Der Film zeigt den Akt der Räumung, das Eindringen der Staatsgewalt in das Private, der von einem empathisch beobachtenden Standpunkt den Protagonisten gegenüber gefilmt wird. Sie werden als handelnde Subjekte gezeigt und nicht als eines der 10 „Opfer“, die täglich in Berlin aus ihren Wohnungen geräumt werden. Sie versuchen, ihren Stolz zu wahren, in dem Moment, wo der Staat ihnen ihr Recht auf Wohnen entzieht.

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