Das Büro für Nachhaltigkeit

Ich studiere im Master Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste. Als Masterprojekt mache ich einen Nachhaltigkeitspodcast, der sich “Das Büro für Nachhaltigkeit” nennt.

Die Idee ist im November 2020 entstanden, damals eher aus Spaß für meine Freund:innen. Tatsächlich hat mich eine Freundin in einer Sprachnachricht gefragt, ob ich etwas zum Thema Rügenwalder Mühle und vegane Produkte sagen könne. Ich habe ihr dazu mit einer Sprachnachricht geantwortet.

Sie hat die Sprachnachricht spontan ihrer WG gezeigt. Die WG-Mitbewohner:innen waren ganz interessiert. Im Spaß meinte ich damals, dass ich einen Fragen- und Antwortenservice für die WG anbieten könnte, indem ich mein “Büro für Nachhaltigkeit” als ersten Sprachnachrichten-Podcast starten könnte. Einige Tage später wurde ich in meine eigene Signal-Gruppe mit ein paar Leuten, die sich dafür interessiert haben, eingeladen. Ich habe dann, weil es mir sehr viel Freude bereitet hat, weitergemacht. Mir wurden immer mehr Fragen gestellt, auf die ich mit langen recherchierten Sprachnachrichten (bis zu 40 Minuten) geantwortet habe. Die Gruppe wurde immer größer.

Das ganze Projekt hat sich privat weiterentwickelt. Und jetzt mache ich daraus mein komplettes Solo-Masterprojekt.

Mir ist es wichtig, auf die Hörer:innen einzugehen, indem ich sie direkt bitte, mir ihre Fragen zu schicken. Das finde ich spannend, weil das, was Menschen durch den Kopf geht, etwas weniger glattgebügelt ist als die gängigeren Q&A-Formate zu Klimaschutz/Umweltschutz/Nachhaltigkeit. Vor allem gefällt mir an den Sprachnachrichten-Fragen, dass Menschen einfach drauf lossprechen und man dadurch hört, was sie bewegt oder beschäftigt. Vor allem komme ich damit aber einen Schritt weiter mit meinem Ansatz der nachhaltigen Klimakommunikation.

Mit einem anderen GWK-Projekt war ich im Oktober 2020 beim Climate Story Lab Berlin eingeladen. Mein Fokus liegt spätestens seither auf Klimakommunikation, die sowohl faktenbasiert als auch empowernd ist. Ich versuche also, die Leute aktiv einzubinden, indem ich ihre Fragen – ganz gleich welche – ernst nehme, in einen größeren Kontext setze und mit konkreten politischen und individuellen Handlungsempfehlungen beantworte. Denn eine Sache ist klar: Wir müssen aktiv werden, um das 1,5 Grad-Ziel noch einzuhalten. Wir brauchen viele Menschen, die für Klimagerechtigkeit einstehen. Und wir müssen verstehen, dass wir die Macht haben, die Welt so zu gestalten, dass sie gerecht, schön und klimafreundlich ist. Für uns und für die kommenden Generationen.

Ich glaube, den besten Eindruck gewinnt man, indem man einfach reinhört.

Zu hören ist mein Podcast auf Apple Podcasts und auf Spotify, aber auch zum Beispiel auf Podigee.Updates gibt es über die FB– und IG-Seite.

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