FUTURE(S) OF SPACE – spatial narratives of utopia and dystopia

Ein Semesterprojekt der Klasse Raumbezogenes Entwerfen und Austellungsgestaltung

http://www.futuresofspace.de

Wie sehen die zukünftigen Landschaften, Städte, Körper und Räume aus? 

Wie werden sie entstehen?

Öffentliches wird privat, Privates wird öffentlich. Das Außen kehrt sich nach innen, das Innen wird das neue Außen und das Digitale übernimmt das Analoge. Unsere Realität ist ein aktiver, sich stetig wandelnder Zustand und auch die Frage von Körperlichkeit, Öffentlichkeit und der Erscheinung von Räumen stellt sich in der aktuellen Situation der Pandemie neu.

Als Ausdruck zukünftiger Möglichkeitsräume haben die Studierenden – entstehend aus einem atmosphärischem Mapping von Beobachtungen des eigenen veränderten Umfelds und Recherchen – imaginäre, narrative Raumszenarien in Form von neorealistischen Zeichnungen, Visualisierungen, virtuellen Collagen und Simulationen entworfen. Narrative Anordnungen von räumlichen Elementen, Objekten, Typografie, Illustration, Materialität und Sprache erzählen so spielerisch von neuen Realitäten utopischer oder dystopischer Räume.

Die entstandenen Arbeiten waren physisch am 17. und 18.07.2020 als experimentelle Ausstellung für zwei Tage im öffentlichem Raum Berlins erlebbar. Durch die Präsentation der Arbeiten wurden neue räumliche Ausstellungskontexte und Formen des Austauschs in den Mittelpunkt gerückt und Fragen von Exklusivität, Zugänglichkeit und Sichtbarkeit verhandelt. Sie machte damit die unterschiedlichen utopischen und dystopischen Vorstellungen der Studierenden von zukünftigen Räumen erlebbar und eröffnete neue Denk- und Möglichkeitsräume für Betrachter*innen und Passant*innen.

Gleichzeitig sind sie in einem digitalen ‚Work Journal‘ sichtbar, in dem neben den räumlichen Entwürfen, vor allem auch ihre zugrundeliegenden Recherchen, Experimente und Entwurfsprozesse thematisiert wurden.

http://www.futuresofspace.de

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